20 unprofessionelle Angewohnheiten, die uns in der Arbeit unbeliebt machen

20 unprofessionelle Angewohnheiten, die uns in der Arbeit unbeliebt machen

20 unprofessionelle Angewohnheiten, die uns in der Arbeit unbeliebt machen
Photo: Pixabay

Es ist durchaus verständlich, dass wir in all der Zeit, die wir mit unseren Kollegen und Vorgesetzten verbringen, uns der eine oder andere Fauxpas passiert ist. Jedoch können einige davon vermieden werden. Wir müssen nur herausfinden, was die anderen so richtig auf die Palme bringt. Nehmen wir unseren Arbeitsgefährten willen einen Moment Zeit, um uns daran zu erinnern, welches Verhalten bei der Arbeit den letzten Nerv unserer Kollegen rauben kann.

1. Nervöse Gewohnheiten zeigen

Die Schlüssel klirren lassen, mit dem Stift klopfen, mit dem Bein zappeln, ständig das Telefon überprüfen, Kaugummi kauen, Fingernägel beißen oder den Kopf kratzen sind ein paar Beispiele von nervösen Angewohnheiten. Oft bekommen wir es selbst gar nicht mit, dass wir es tun. Aber unsere Arbeitskollegen werden es mit hoher Wahrscheinlichkeit wahrnehmen.

Diese nervösen Angewohnheiten können nicht nur andere ablenken, sondern auch als Langeweile wahrgenommen werden.

2. Kollegen unterbrechen

Es ist unhöflich, Leute beim Reden zu unterbrechen. Wenn wir das machen zeigt es anderen, dass wir keinen Respekt, kein Gespür oder Geduld haben. Während die Teilnahme uns eventuell einige Plus-Punkte einbringen können, kann schlechtes Timing diese Punkte schnell wieder zunichte machen.

3. So verhalten, als ob wir alles wüssten

Das Draufsetzen eines Kommentars auf ein Kommentar, um entweder zu übertreffen, korrigieren oder noch schlimmer, den Kommentar als eigenen Gedanken zu verkaufen, kann uns schnell in ein Licht eines Besserwissers rücken. Konsequenterweise werden die Kollegen alles daran setzen, uns zu meiden.

4. Krank melden, wenn wir es nicht sind

Wir können nicht beweisen, dass wir eine Beförderung verdient haben, wenn wir uns alle paar Wochen krank melden. Zusätzlich ist den Kollegen nicht fair gegenüber, wenn unsere Abwesenheit, mehr Arbeit für sie bedeutet.

5. Geruchsintensive Speisen am Arbeitsplatz essen

Das Mittagessen an unserem Arbeitsplatz wirkt sich nicht nur auf uns aus. Lebensmittel, die schmutzig, bröselig, geruchsintensiv oder laut sind, können einen ernsthaften Einfluss auf das Wohlbefinden unserer Kollegen haben.

Dies gilt insbesondere für beißende Lebensmittel, die schwer zu ignorieren sind. Folgende Speisen sollten vermieden werden (Liste kann beliebig erweitert werden):

Aufgewärmter Fisch, hart gekochte Eier, Rosenkohl, rohe Zwiebeln, Knoblauch, Thunfischsalat, Stinkender Käse.

6. Schlampig sein

Ob an unserem Arbeitsplatz oder im Pausenraum, als Büroverschmutzer bekannt zu sein, ist sicherlich kein Kompliment. Wenn wir den Abfluss verstopfen und unseren Müll herumliegen lassen, wen genau erwarten wir dann, der nach uns aufräumt? Vielen werden sich jetzt bestimmt denken: die Putzkraft natürlich. Aber das Hinterlassen des Chaos zeigt mangelnde Verantwortung oder Rücksichtnahme, Arroganz und Unreife.

Ebenso kann unser Arbeitsplatz ein Spiegelbild von uns sein. Es ist respektlos und rücksichtslos, von unseren Kollegen zu erwarten, dass sie mit unserem Chaos umgehen.

7. Ständig negativ sein

Die wiederholte Reaktion auf Vorschläge mit einer pessimistischen oder entgegengesetzten Haltung kann als unkooperativ ausgelegt werden. Sätze wie „Das wird nicht funktionieren“, „Das klingt zu hart“ oder „Ich wüsste nicht, wie man anfängt“ sollten vermieden werden. Ebenso rückt uns das ständige Beschweren in ein schlechtes Licht.

Es kann zwar Zeiten geben, in denen jeder den Wunsch verspürt, sich über den Chef, einen Mitarbeiter oder eine Aufgabe zu beschweren, aber die Äußerung wird uns nur unprofessionell aussehen lassen. Es ist noch schlimmer, wenn wir uns jeden Tag, den ganzen Tag, von dem Moment an, in dem wir zur Arbeit gehen, beschweren. Bald werden die Leute alles daran setzen, uns zu meiden.

Es gibt nichts Energieraubenderes, wie es mit einem pessimistischen Kollegen zu tun zu haben. Die Dinge können schief gehen. Aber selbst wenn sie schief gehen, sollen wir unsere Energie auf das richten, was wir aus dieser Situation lernen können.

8. Viel fluchen

Die Verwendung von schmutzigen Wörtern oder fragwürdiger Sprache ist nicht nur eine schlechte Angewohnheit, sondern wird in den meisten Geschäftsbereichen immer noch als unprofessionell angesehen und kann sogar zu einem Gespräch mit der Personalabteilung führen.

Das Fluchen zeigt anderen, dass wir nicht in der Lage sind, ruhig und bedächtig mit einer Situation umzugehen. Außerdem senkt es unsere Attraktivität.

Des Weiteren kann die vulgäre Sprache ein Hinweis sein, dass wir noch nicht reif für eine Beförderung sind.

9. Zu spät zur Arbeit erscheinen

Die Faustregel hier ist wie folgt:
5-7 Minuten zu früh ist pünktlich. Pünktlich ist unpünktlich. Unpünktlich ist inakzeptabel.

Natürlich gilt das auch außerhalb der Arbeit. Es gibt gute Gründe, warum Unpünktlichkeit uns auf Dauer nur schaden wird:

Es ist respektlos und rücksichtslos. Es ist auch ein Machtspiel. Es macht uns unglaubwürdig, lässt uns unorganisiert und unzuverlässig erscheinen und uns extrem beschäftigt wirken.

10. Immer zu spät bei Meetings erscheinen

Ähnlich, wie zu spät zur Arbeit erscheinen, ist es respektlos den Kollegen gegenüber die pünktlich kommen und dem Organisator.

11. Während Meetings abgelenkt sein

Es gibt einen Grund, warum Textnachrichten während der Fahrt illegal sind: Es ist unmöglich, sich ganz auf zwei Dinge gleichzeitig zu konzentrieren. Texten, im Internet auf dem Laptop surfen, Instant Messaging, E-Mailen; all diese Dinge während eines Meetings zu tun, zeigt allen anderen in dem Meeting, insbesondere unserem Vorgesetzten, dass wir nicht aufmerksam sind.

12. Vor den Kollegen angeben

Wenn wir stolz auf eine Leistung oder uns etwas Gutes passiert ist, dann ist es natürlich, die Neuigkeiten mit anderen teilen zu wollen. Aber das Teilen kann leicht zum Angeben werden. Es gibt einige wichtige Indikatoren dafür, dass dies der Fall ist:

Wenn wir es weiter und weiter erzählen, jedem und jeder, der bei uns vorbeikommt; in einem lauten Ton reden, so dass alle im Raum es hören können; einen Ton der Überlegenheit verwenden; das Bedürfnis verspüren, andere niederzumachen und auf ihre Fehler hinzuweisen; uns nicht bedanken, wenn uns andere beglückwünschen und wenn wir anfangen die Geschichte zu verschönern.

13. Zu laut sein

Ob zu lautes Abspielen von Musik, während andere versuchen zu arbeiten oder Gespräche führen, die das gesamte Büro hören kann, führt dazu, dass wir uns zum unbeliebtesten Kollegen befördern. Lärm, besonders in einem Großraumbüro, hat einen erheblichen Einfluss auf die Konzentration und Produktivität unserer Kollegen und der Lärm könnte das Geschäft schädigen, wenn beispielsweise wichtige Telefonate geführt werden müssen.

Deshalb sollten wir versuchen, unseren Kollegen zu zeigen, dass wir sie respektieren, indem wir die Musik unten halten oder abschalten und hoffentlich werden sie den Gefallen erwidern.

14. Schlechte Hygiene und Pflege praktizieren

Selbstverständlich wollen wir so aussehen, als würden wir unseren Job ernst nehmen. Dabei spielt unsere Hygiene und Pflege eine wesentliche Rolle. Schlechte Hygiene und schlampige Bekleidung, vermitteln ein Gefühl der Ignoranz und können die Kollegen um uns herum abschrecken.

Unser Vorgesetzter mag sich wundern, ob sich unsere Einstellung dazu, wie wir uns präsentieren, auch auf unsere Arbeit erstreckt. Deshalb können wir für eine Beförderung übergangen oder übersehen werden, wenn es an der Zeit ist, sich mit einem Kunden zu treffen oder das Unternehmen auf einer Konferenz zu vertreten, und nicht zu gesellschaftlichen Treffen eingeladen werden.

Aufstoßen, Lüftchen lassen, mit dem Zahnstocher werken, gewisse Körperteile adjustieren und selten duschen sind nicht nur unprofessionelle Verhaltensweisen für den Arbeitsplatz, sondern auch ziemlich ekelhaft.

15. Am Arbeitsplatz pflegen

In die meisten Bereichen ist beiläufiges Pflegen in der Öffentlichkeit verpönt. Wenn wir eine Nachbesserung brauchen, ist empfehlenswert, das Badezimmer aufzusuchen.

16. Persönliche Probleme besprechen

Hier gibt es mindestens zwei Probleme, die eine offene Diskussion persönlicher Angelegenheiten in der Arbeit mit sich bringen: Ersten, wir vermitteln nicht den Eindruck, als wären wir produktiv, wenn die den ganzen Tag über nicht arbeitsrelevanten Themen sprechen. Zweitens besprechen wir über ein persönliches Problem, obwohl wir Meister in Probleme lösen sein sollten.

17. Über Politik reden

Wenn es sich um kontroverse Themen in der Politik handelt, sind es wahrscheinlich auch bei der Arbeit kontroverse Themen. Sicherlich verbringen wir so viel Zeit bei der Arbeit, dass wir vielleicht eine befreundete Beziehung zu unseren Kollegen und Vorgesetzten aufgebaut haben, die uns das Recht geben, unsere Meinung zu äußern. Aber wir gehen hier einen schmalen Weg, wenn wir Politik an den Arbeitsplatz bringen.

Leidenschaftliche Diskussionen am Arbeitsplatz sind zu erwarten, aber wir sollten uns wirklich auf arbeitsbezogene Themen konzentrieren. Am Ende des Tages sind wir da, um Arbeit zu erledigen und politische oder parteiische Argumente können sowohl uns als auch unsere Kollegen ablenken.

Wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass die freie Meinungsäußerung am Arbeitsplatz in den meisten Fällen eingeschränkt oder nicht vorhanden ist, wenn es um kontroverse Bewegungen oder Themen geht.

18. Zu neugierig sein

Es gibt eine Grenze zwischen Neugierde und die Nase in Fremde Angelegenheiten stecken, die wir nicht überschreiten sollen. Interesse ist, wenn wir fragen, wer der neue Mitarbeiter ist. Die Nase in Fremde Angelegenheiten stecken hingegen ist, wenn wir die Akten unseren Vorgesetzten durchstöbern um herauszufinden, wie viel unsere Kollegen verdienen.

19. Aussehen anderer kommentieren

Selbst wenn wir es als Bereicherung betrachten, können unsere Kollegen unsere Kommentare über deren Aussehen als belästigend oder diskriminierend ansehen. Es ist am besten, sich an gültige Komplimente zu halten, die sich auf die Arbeit beziehen, anstatt daran, wie wir denken, wie jemand aussieht.

20. Persönliche Anrufe den ganzen Tag über führen

Mit Freunden oder Familie in der Arbeitszeit zu sprechen oder zu schreiben, ist unprofessionell und könnte gegen die Unternehmensrichtlinien verstoßen. Außerdem ist es in Ordnung, es in der Pause zu tun, aber diese Korrespondenzen sollten vom Arbeitsplatz ferngehalten werden, sogar vom Aufenthaltsraum.

Man weiß nie, wann unser Vorgesetzter bei einem Gespräch spontan vorbeikommt und uns darüber ausfrägt. Wenn das Gesprächsthema heikel ist, sollten wir es lieber geheim halten. Wer weiß wie schnell sich Klatsch und Tratsch wie ein Lauffeuer verbreiten kann.

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