Ein einfacher Weg Depression und Einsamkeit zu reduzieren

Ein einfacher Weg Depression und Einsamkeit zu reduzieren

Ein einfacher Weg Depression und Einsamkeit zu reduzieren
Photo: Pixabay

In dieser schnelllebigen Welt, in der wir von einem Termin zum anderen hüpfen und einer Reiz- und Informationsflut aus verschiedensten Sozialen Medien ausgesetzt sind, kann es durchaus schwierig sein die notwendige Ruhe zu finden. Seit Facebook, Instagram und Co. teil unseres Lebens geworden sind, könnte man sich fragen ob diese zu Problemen unserer mentalen Gesundheit beitragen. Gefühle, etwa wie die Angst zu haben etwas zu verpassen, Stress und Neid können durch übermäßige Verwendung spürbarer werden.

Deshalb denke ich, dass hier ein einfacher Weg Depression und Einsamkeit zu reduzieren darin besteht, die Verwendung von Sozialen Medien einzuschränken. Dabei ist hier nicht die Rede auf diese komplett zu verzichten, sondern die Verwendung zu reduzieren.

Paradoxerweise soll die Reduktion von ‚Sozialen‘ Medien die Gefühle von Einsamkeit senken.

Doch warum kann das so sein?
Ein wesentlicher Aspekt hier ist bestimmt der soziale Vergleich. Das ständige Messen mit anderen. Leute tendieren dazu einen schöneren und besseren Lebensstil auf deren Sozialen Medien zu präsentieren, als in Wirklichkeit der Fall ist.
Kein Wunder, dass wir uns mies fühlen können, wenn jemand gerade Bilder von Strand und Cocktails postet, mit dem Privatjet oder neuen Flitzer reist und wir gerade diesen Artikel in der U-Bahn lesen und nach einem langen Tag endlich nach Hause wollen.
Dasselbe gilt selbstverständlich auch für jeglichen Statusvergleich mit anderen. Eine jüngere Person die schon eine CEO Funktion inne hat, ein Studienkollege mit dem man gemeinsam begonnen und bereits im Berufsleben oder Doktorratsstudium ist, alte Schulkollegen die bereits ein Haus bauen für deren Familien oder Freunde die die neuesten Designer Outfits tragen.
Wenn wir ständig das Leben anderer beobachten, vor allem auf Instragram, ist es einfach daraus zuschließen, dass deren Leben viel besser ist als unseres. Was nicht verwunderlich ist, weil wir über die Medien nur einen Schnappschuss zu Augen bekommen und das genau so wie sich die Personen präsentieren wollen. Und wer weiß ob deren Alltag ähnlich ist wie die unserer.
Das ist ein Problem, denn unser Social Media Leben kann zur einer negativen Feedbackschleife werden, was bedeutet, dass wir die anderen eifersüchtig auf unser Leben machen wollen und gleichzeitig uns ständig mit deren Leben vergleichen.

Selbstverständlich stellt die Nutzung von Soziale Medien per se kein Problem dar, sofern es moderat verwendet wird und nicht etwa die körperliche Bewegung sowie den Schlaf ersetzen. Wenn wir die Verwendung einschränken, haben wir mehr Zeit diese mit Dingen zu verbringen, womit sich unser Leben besser fühlen lässt. Ich denke eine Reduktion von 30 Minuten pro Tag, kann da durchaus ein guter Start sein. Generell gilt so oder so, dass man mehr Zeit mit anderen Leuten verbringen sollte.

Das Gegenteil ist durchaus für Personen höheren Alters vorstellbar, wo eine vermehrte Nutzung von Sozialen Medien Depressionen reduzieren kann. Denn damit wird der Kontakt mit Familienmitglieder und Freunden aufrechterhalten, falls die eingeschränkte Mobilität die sozialen Aktivitäten beeinträchtigen. Natürlich ersetzt das nicht die Interaktion mit den Leuten in Person, jedoch kann damit etwas Abhilfe geschaffen werden.

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